Fährfrau und Baumhaus
    Klaus Hack
Skulptur
                                    Arbeiten auf Papier

    Ulrike Hogrebe Malerei
                                             Keramik



      26.11. bis 17.12. 2017
      und 6./7.1. 2018


       
Samstag und Sonntag
        jeweils von 14 -19 Uhr




        Klaus Hack: Laokoon, Sitzende Figur, Madonnen-Altar-Figur

                       Klaus Hack:

                      
Sitzende Figur 2006/2007
                       94 x 28,7 x 19 cm
                       Laokoon 2016
                       44 x 15,5 x 15,7 cm
                       Madonnen-Altar-Figur 2008
                       77 x 38 x 21,5 cm
                       verschiedene Hölzer, weiß gefaßt





        Ulrike Hogrebe: SOS

                       Ulrike Hogrebe:

                       SOS  2017
                       Acryl auf Leinwand
                       80 x 100 cm




Der Bildhauer Klaus Hack arbeitet ausschließlich mit dem Material Holz, das dann weiß gefaßt wird. Seine Figuren lassen eine faszinierende Ikonographie erkennen. Stets changieren sie zwischen einer anthropomorphen Form und deren Hülle, zwischen Gestalt und abstraktem Objekt. Gerade das macht ihre innere Spannung aus.

Seine Skulpturen beschäftigen sich in der Regel mit abstrahierten, menschlichen Figuren, die große Nähe zur sichtbaren Wirklichkeit vermeiden. Es sind, ganz im Sinne seines Lehrers Lothar Fischer, reine »Kunstfiguren«.

Man muß heute lange suchen, um einen Künstler zu finden, der mit dem Material Holz als Bildhauer, aber auch als Zeichner und Graphiker einerseits zwar ganz traditionell arbeitet, andererseits zugleich aber völlig eigenständige, zeitgenössische Arbeiten auf höchstem ästhetischem Niveau erschafft, die eine ganze Reihe von aufregenden existentiellen Themen in sich bergen.

»Man hat es hier mit einer nicht perfekten Perfektion zu tun...«
Thorsten Rodiek, Direktor der Museen für Kunst und Kulturgeschichte, Lübeck

Spielerisch greift Ulrike Hogrebe nach einfachen Dingen des Alltags, konzentriert und chiffriert sie, indem sie ihnen das gewohnte Umfeld nimmt und sie präzise in vorbereitete Farbräume plaziert, die Bewegtheit und momentane Ruhe zugleich vermitteln.

Walter Aue: »Die Bilder von Ulrike Hogrebe sind keine geschwätzigen Schilderungen, eher das Gegenteil davon: kleine Nachrichten, winzige Mitteilungen, graffitiähnlich eingefügt in große, nebeneinander oder gegeneinander gestaffelte Farbfelder. .... Hier wird die gegenständliche Welt noch einmal in ihren vorsprachlichen Einzelteilen gezeigt, als Zitat, als perspektivloser Umriss dargestellt.

Die Motive sind Impulsgeber, Bruchstücke eines ehemaligen Ganzen, sie vermitteln die faszinierende Aura einer archäologischen Spurensuche nach dem Menschen (Süddeutsche Zeitung). Trotzdem besitzen ihre Bilder durch waagrechte Linien, durch symmetrische Formen eine Art Ausgleich, vermitteln eine innere Ruhe, einen gewissen Halt und fordern in ihrem eigenständigen, erzählenden Charakter den Betrachter auf, `sich daraus seine eigene Bildergeschichte zu machen´.«

Klaus Hack (*1966 in Bayreuth)

Ulrike Hogrebe (* 1954 in Münster)

Beide Künstler leben im Raum Brandenburg.





aktualisiert am:

19.11. 2017



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